Februar Amethyst
GEBURTSSTEIN
Violett, klar und weit verbreitet – der Stein, den fast jeder zuerst besitzt.
Der Februar hat den Amethyst – und damit vermutlich den bekanntesten Heilstein überhaupt. Sein Violett entsteht durch Spuren von Eisen im Quarz, in Verbindung mit natürlicher Strahlung im Gestein über Millionen Jahre. Chemisch ist er nichts anderes als Bergkristall mit einer Verunreinigung. Manchmal macht genau das den Unterschied.
Bis ins 18. Jahrhundert zählte der Amethyst zu den vier wertvollsten Edelsteinen, neben Diamant, Rubin und Smaragd. Dann fand man riesige Vorkommen in Brasilien, und der Preis fiel ins Bodenlose. Heute ist er erschwinglich – die Schönheit ist dieselbe geblieben.
Was ihm zugeschrieben wird
Der Name stammt vom griechischen amethystos, „nicht betrunken“. Die Griechen fertigten Trinkgefäße aus Amethyst in der Überzeugung, er schütze vor Trunkenheit. In der Steinheilkunde gilt er heute als Stein der Klarheit und der inneren Ruhe und wird dem Stirnchakra zugeordnet – dem dritten Auge. Für Meditation ist er der Klassiker.
Worauf du achten kannst
Echter Amethyst zeigt oft eine ungleichmäßige Farbverteilung mit helleren Zonen; makellos gleichmäßiges Violett zu sehr niedrigem Preis ist häufig gefärbter Achat oder Glas. Wichtig für den Alltag: Amethyst bleicht in direkter Sonne aus. Leg ihn zum Aufladen nicht aufs Fensterbrett, sondern an einen schattigen Platz.
Mehr über diesen Stein findest du in unserem ausführlichen Beitrag über die Wirkung und Anwendung des Amethysten.
Diesen Stein führen wir gerade nicht – in unseren Heilsteinen findest du aber verwandte Steine als handgefasste Anhänger.
Die beschriebenen Bedeutungen entstammen der Überlieferung und der Steinheilkunde. Sie sind wissenschaftlich nicht belegt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.