Mai Smaragd
GEBURTSSTEIN
Das Grün, nach dem alle anderen Grüns benannt werden.
Der Smaragd ist der Maistein, und sein Grün ist so charakteristisch, dass die Farbe „Smaragdgrün“ nach ihm benannt wurde und nicht umgekehrt. Chemisch ist er ein Beryll wie der Aquamarin, nur färbt hier Chrom oder Vanadium statt Eisen.
Eine Besonderheit: Beim Smaragd gelten Einschlüsse nicht als Makel. Fast jeder natürliche Smaragd hat feine Risse und Einlagerungen, die Fachleute poetisch jardin nennen, den Garten. Ein völlig lupenreiner Smaragd ist so selten, dass er eher Verdacht erregt als Begeisterung.
Was ihm zugeschrieben wird
Kleopatra soll Smaragdminen besessen haben; in Südamerika galten sie den Inka als heilig. In der Überlieferung steht der Smaragd für Wachstum, Erneuerung und die Kraft des Frühlings – für den Wonnemonat eine naheliegende Zuordnung. In der Steinheilkunde wird er dem Herzchakra zugeordnet und mit Regeneration verbunden.
Bezahlbare Alternativen
Guter Smaragd ist teuer, teils teurer als Diamant. Wer das Grün mag, aber nicht den Preis, findet in Chrysopras (apfelgrün, seidig) und Aventurin (mittelgrün mit feinem Glitzern) zwei Steine, die ähnlich wirken und in der Steinheilkunde verwandte Bedeutungen tragen. Beide kosten einen winzigen Bruchteil.
Diesen Stein führen wir gerade nicht – in unseren Heilsteinen findest du aber verwandte Steine als handgefasste Anhänger.
Die beschriebenen Bedeutungen entstammen der Überlieferung und der Steinheilkunde. Sie sind wissenschaftlich nicht belegt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.