August Peridot
GEBURTSSTEIN
Der Stein, der auch aus dem Weltall kommt – olivgrün und immer gleich gefärbt.
Der Peridot – im Deutschen auch Olivin oder Chrysolith genannt – ist der Augustsstein. Sein Grün hat einen deutlichen Gelbstich und wirkt dadurch wärmer als das Grün von Smaragd oder Aquamarin. Die Besonderheit: Peridot ist einer der ganz wenigen Edelsteine, die nur in einer einzigen Farbe vorkommen. Es gibt keinen blauen oder roten Peridot.
Noch eine Eigenheit: Peridot entsteht tief im Erdmantel und kommt durch Vulkanismus an die Oberfläche. Man hat ihn aber auch in Meteoriten gefunden – in sogenannten Pallasiten, wo grüne Olivinkristalle in Eisen-Nickel eingebettet sind. Es gibt also tatsächlich Peridot, der nicht von dieser Erde stammt.
Was ihm zugeschrieben wird
Die alten Ägypter nannten ihn den „Edelstein der Sonne“ und bauten ihn auf der Insel Zabargad im Roten Meer ab – nachts, weil man glaubte, er sei bei Tageslicht nicht zu finden. In der Überlieferung steht er für Leichtigkeit und einen freien Blick, in der Steinheilkunde für das Loslassen von Groll. Ein Sommerstein im besten Sinn.
Worauf du achten kannst
Peridot ist mittelhart und empfindlicher, als seine Erscheinung vermuten lässt – er verträgt keine Säuren und keine starke Hitze. Ultraschallreiniger sind tabu. Am besten mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch pflegen.
Diesen Stein führen wir gerade nicht – in unseren Heilsteinen findest du aber verwandte Steine als handgefasste Anhänger.
Die beschriebenen Bedeutungen entstammen der Überlieferung und der Steinheilkunde. Sie sind wissenschaftlich nicht belegt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.