September Saphir
GEBURTSSTEIN
Nicht nur blau – Saphir gibt es in fast jeder Farbe außer Rot.
Der Saphir gehört zum September, und die meisten denken dabei an ein tiefes, samtiges Blau. Tatsächlich ist das nur eine von vielen Möglichkeiten: Saphir ist Korund, und Korund gibt es in Gelb, Grün, Rosa, Orange und farblos. Nur der rote Korund heißt nicht Saphir, sondern Rubin.
Der seltenste und begehrteste ist der Padparadscha, ein zartes Rosa-Orange, dessen Name aus dem Singhalesischen kommt und Lotusblüte bedeutet. Er ist so selten, dass er im Handel kaum auftaucht.
Was ihm zugeschrieben wird
Im Mittelalter war der Saphir der Stein der Geistlichkeit – Bischöfe trugen ihn am Ring, weil er für Wahrheit und Treue stand. In der Steinheilkunde wird er mit Konzentration, Klarheit und Zielstrebigkeit verbunden und dem Stirnchakra zugeordnet. Ein Stein für Menschen, die etwas zu Ende bringen wollen.
Die bezahlbare Alternative
Für dasselbe Blau ohne den Edelsteinpreis bietet sich Lapislazuli an – tiefblau mit goldenen Pyriteinschlüssen, seit fünftausend Jahren in Afghanistan abgebaut und in der Antike zu Ultramarin vermahlen, dem teuersten Farbpigment der Malerei. Sodalith ist die günstigste Variante, etwas matter im Ton, aber im selben Farbbereich.
Diesen Stein führen wir gerade nicht – in unseren Heilsteinen findest du aber verwandte Steine als handgefasste Anhänger.
Die beschriebenen Bedeutungen entstammen der Überlieferung und der Steinheilkunde. Sie sind wissenschaftlich nicht belegt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.